fine art contemporary
Ernst-Huber

Ernst Huber - Biografie

1895 Wien - 1960 Wien

Ernst Hubers künstlerische Laufbahn begann als Schriftsetzer und Lithograf. Nebenbei bildete er sich autodidaktisch zum Maler weiter und besuchte in der Kunstgewerbeschule einen Abendkurs für ornamentales Zeichnen. Während einer Ausstellung der „Kunstgemeinschaft Wien“ 1919 im Palmenhaus des Burggartens präsentierte Ernst Huber mit großem Erfolg erstmals eigene Bilder der Öffentlichkeit – bereits im Jahr darauf wurde er von Josef Hoffmann zur Teilnahme an der Kunstschau im „Österreichischen Museum für Kunst und Industrie“ eingeladen, um gemeinsam mit Robin C. Andersen, Herbert Boeckl, Anton Faistauer und Oskar Kokoschka auszustellen. Eine intensive Reisetätigkeit, die den Künstler nach Dalmatien, Italien, Palästina und nach Nordafrika führte, bestimmte die darauffolgenden Jahre, die 1928 in der Mitgliedschaft der Wiener Secession gipfelten.

Die 1930er Jahre waren von zahlreichen Reisen durch Europa, aber auch den alljährlichen Aufenthalten in Zinkenbach am Wolfgangsee bestimmt, wo Ernst Huber gemeinsam mit Malerfreunden wie Josef Dobrowsky, Ferdinand Kitt, Georg Merkel oder Franz von Zülow eine veritable Malerkolonie konstituierte. 1935 erhielt der Künstler den Großen Österreichischen Staatspreis für Malerei und zwei Jahre später den Ehrenpreis der Stadt Wien. Während des Zweiten Weltkrieges übersiedelte Ernst Huber nach Wagrain, wo er in zahlreichen imposanten Ölbildern und Aquarellen die Salzburger Bergwelt im Wechsel der Jahreszeiten festhielt. Ernst Huber, dem 1949 ehrenhalber der Professorentitel verliehen wurde, zählt heute neben Malern wie Anton Faistauer, Herbert Boeckl, Josef Dobrowsky oder Franz von Zülow zu den bedeutendsten Künstlern der österreichischen  Klassischen Moderne.

 

Folgende Werke sind käuflich zu erwerben. Alle Preise auf Anfrage.

Ernst-Huber
Stillleben 1919
Ernst-Huber
Cali, Kolumbien