fine art contemporary
Josef-Mikl

Josef Mikl - Biografie

1929 Wien - 2008 Wien

„Das, was man sieht, das, was man gesehen hat, lässt sich nicht ganz vergessen. Daher gibt es keine ausgedachten, keine wirklich gegenstandslosen Bilder. Ein Gegenstand macht das Bild erst sinnvoll.“[1] (Josef Mikl)

Josef Mikl gehört zu jenen Künstlern der österreichischen Nachkriegsgeneration, die die heimische Kunstwelt revolutionierten, indem sie eine eigenständige, abstrakte Bildwelt schufen. Geboren 1929 in Wien, besuchte er hier die Akademie der bildenden Künste. Gemeinsam mit Wolfgang Hollegha, Markus Prachensky und Arnulf Rainer begründete er die „Gruppe St. Stephan“, benannt nach der Galerie des Monsignore Otto Mauer, in der die Künstler schon früh ihre Bilder zeigen konnten. Bereits 1968 vertrat Josef Mikl Österreich auf der Biennale in Venedig. 1969 wurde er als Professor der Meisterklasse für Malerei an die Akademie berufen. Bald setzte also eine Anerkennung ein, die 1994 auch zum großen Auftrag für die malerische Neugestaltung des Redoutensaals in Wien führte. Seine Arbeiten waren auf zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen und befinden sich heute in vielen wichtigen Sammlungen und Museen.

 

[1] Gespräch mit Wolfgang Drechsler in: Josef Mikl. Arbeiten 1988-1993, Wien 1994

Josef-Mikl
Brot-Stillleben 1998
Josef-Mikl
Großer Kopf 1970
Josef-Mikl
Journalist Nagel 1967
Josef-Mikl
Der Journalist Gänseleber 1970
Josef-Mikl
Zur Hawranek 1983
Josef-Mikl
Ohne Titel 1956
Josef-Mikl
Ohne Titel 1956
Josef-Mikl
Braunes Bild mit Blau 1963/1964
Josef-Mikl
Spargel und Rose 2002
Josef-Mikl
Canetti - Komödie der Eitelkeit 1997/1998
Josef-Mikl
Figur 1956
Josef-Mikl
Figur auf gelbem Grund 1959
Josef-Mikl
Zwei Figuren 1956