fine art contemporary

Max Weiler
Ohne Titel, 1981/1985
(Berglandschaft)
Wachskreiden und Farblithografie, 84 x 59,5 cm
Signiert und datiert rechts unten: Weiler 1985
Monogrammiert und datiert im Druck: W (19)81


SPRING NEWS
März 2019

Die zweite Ausstellung in diesem Jahr SPRING NEWS ist eine umfangreiche Werkschau des 19. und 20. Jahrhunderts.

Herzstück der Ausstellung ist eine Sammlung der berühmten Linolschnitte von Norbertine Bresslern-Roth mit äußerst seltenen Motiven.

Ludwig Heinrich Jungnickel und Oskar Laske, zwei bedeutende Maler, deren Werk wir seit zwanzig Jahren konsequent betreuen, sind mit typischen Mischtechniken und Gouachen vertreten.

Weiters erwartet Sie ein breites Angebot ausgewählter Veduten, darunter feine Aquarelle aus Venedig von Antonietta Brandeis, die Theresienstraße in Innsbruck von Franz Alt oder stimmungsvolle Landschaften von Alfred Zoff.

Außerdem sind in der Ausstellung zwei farbstarke Arbeiten der Tiroler Malerin Gerhild Diesner, sowie zwei typische Farbholzschnitte von Friedensreich Hundertwasser, einem ganz großen Namen der österreichischen Kunstgeschichte, und drei Unikate von Xenia Hausner zu sehen.

 

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Alexandra Deutsch
o. T., 2018
Geschöpftes Papier, Pigmente, 94 x 88 x 30 cm

TRINKAUS. SZÜTS. DEUTSCH
IM FLOW

Wir freuen uns, Sie gleich zu Jahresbeginn zu einer besonderen Ausstellung einladen zu können. Das Jahr 2019 steht ganz im Zeichen des 20-jährigen Galeriejubiläums und wird mit mehreren hochkarätigen Präsentationen in den neugestalteten Räumlichkeiten in der Stallburggasse begangen. Dabei wird ein Schwerpunkt auf dem Thema „Frauen in der Kunst“ liegen. Den Anfang machen im Jänner und Februar Gabi Trinkaus, Barbara Szüts und Alexandra Deutsch, die mit aktuellen Arbeiten die gesamte Galerie auf drei Etagen bespielen werden.

Gabi Trinkaus‘ großformatige Werke in Collagetechnik waren schon auf internationalen Messen wie der Frieze in London, der Armory Show in New York und der Art Basel zu sehen. Als Arbeitsmaterial verwendet sie bedrucktes Papier oder Schnipsel aus Hochglanzmagazinen, aus denen sie intensive Gesichter oder beeindruckende Nachtlandschaften formt. Bei näherer Betrachtung kann man in die Kompositionen eingewobene Wort- und Satzteile erkennen, die durchaus als Kritik an den Massenmedien verstanden werden dürfen. Spannend ist dabei, dass die Künstlerin ebendiese Medien als Ausgangsmaterial für ihre Bilder verwendet.

Papier hat auch für die Arbeit von Alexandra Deutsch eine große Bedeutung. In ihrem Fall ist es selbstangefertigtes Bütten, das sie als Papiermaché zu den unterschiedlichsten skulpturalen Gebilden formt und dann mit leuchtenden Farben bemalt. Hier spielen Sinnlichkeit und eine große Liebe zur Natur und all ihren Ausformungen eine wichtige Rolle. Formen, Farben und Linien verbinden sich in einem einzigartigen Rhythmus zu noch nie dagewesenen Schöpfungen, zu einem ganz eigenen Kosmos.

Linie und Bewegung, das Übertragen eines bestimmten Rhythmus spielen auch bei Barbara Szüts eine wesentliche Rolle. Die Ausgangsformen entstehen in spontanen, rasch auf Papier gesetzten Zeichnungen, die sie dann in mehreren Arbeitsvorgängen in Skulpturen umsetzt, die in der Wahrnehmung zwischen Zwei- und Dreidimensionalität pendeln. Durch Licht und Schatten kann sich das Objekt vervielfältigen, die eigentlich festgelegte Form wieder in einen spontan-flüchtigen Zustand übergehen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Auszügen aus einem interessanten Interview mit den drei Künstlerinnen. Zusätzlich zu den abgebildeten Werken, werden während der Ausstellung noch weitere Arbeiten in der Galerie zu sehen sein.