fine art contemporary
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Oskar Laske

1874 Czernowitz - 1951 Wien

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Die Tiere der Arche Noah um 1925

Für Magdalena Haberditzl
47 Holzfiguren, bemalt
H 2,5 bis 13,5 cm, L 3 bis 20 cm

Provenienz

Sammlung Franz Martin Haberditzl, Wien (Direktor der Österreichischen Galerie, Belvedere, Wien 1915-1938); Nachlass Margarethe Haberditzl, Wien

Literatur

Vgl.: Tobias G. Natter, Oskar Laske. 1874-1951, Ausstellungskatalog, Kunsthaus Wien, Wien 1996, Abb. S. 41, 46, 96 f.; Cornelia Reiter, Oskar Laske. Ein vielseitiger Individualist, Salzburg 1995, S. 92; Laske. Jungnickel. Zülow, Ausstellungskatalog, Graphische Sammlung Albertina, Wien 1978/79, S. 24, Abb. 12; Lily Schulz-Laske, Elisabeth Kesselbauer-Laske (Hg.), Oskar Laske. Der künstlerische Nachlass, Wien 1952, Lithographien, Wkv.Nr. 28-39, S. 29
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Langtext

Das alttestamentarische Thema der „Arche Noah“ ist 1910 das erste biblische Sujet, das sich im Schaffen Oskar Laskes findet und bringt ihm als großes Leinwandbild mit Opus 1 bezeichnet bereits 1911 auf der Hagenbundausstellung eine erste Würdigung ein. Es entstehen in der Folge weitere Interpretationen in Gouache und Aquarell sowie in unterschiedlichen Drucktechniken. Am bekanntesten ist das 1924/1925 im Wiener Verlag Anton Schroll erschienene Leporello, das in wundervollen Kompositionen auf der einen Seite den Einzug der Familie Noahs mit allen Tieren in die Arche und auf der anderen den Auszug zeigt. In den Jahren 1915 bis 1938 war Franz Martin Haberditzl Direktor der Österreichischen Galerie Belvedere in Wien und ein guter Bekannter der Familie Laske. Als Geschenk für die 1919 geborene Tochter des Kunsthistorikers und seiner Frau Margarethe, Magdalena, hat Oskar Laske Noah und die Tiere der Arche in Holz geschnitzt und bunt bemalt. Die vielfältigsten Tiere sind hier zu sehen und kommen in wundervollem Erhaltungszustand direkt aus dem Nachlass der Familie Haberditzl. Eine sensationelle Wiederentdeckung eines einmaligen Kunstschatzes aus der fantasievollen Hand Oskar Laskes.