fine art contemporary
Karl-Maria-Schuster

Karl Maria Schuster - Biografie

1871 Purkersdorf - 1953 Wien

Karl Maria Schuster wurde 1871 in Purkersdorf bei Wien geboren. Bereits mit vierzehn Jahren war er im elterlichen Atelier für Industriemalerei tätig. Die Aufnahme an die Akademie der bildenden Künste in Wien gelang mühelos. Er studierte mit großem Erfolg bei Julius Berger, Leopold Carl Müller, Matthias Trenkwald und Fritz l’Allemand und erhielt ein zweijähriges Stipendium für Rom. In diese Zeit fiel eine rege Reisetätigkeit, die ihn über Italien hinaus nach Nordafrika führte. In späteren Jahren bereiste er Ägypten, Amerika und große Teile Europas, zahlreiche Landschaftsbilder aus diesen Teilen der Welt belegen seine Reiselust. 1902 beteiligte er sich an der Eröffnungsausstellung des Hagenbundes, 1903 wurde er Mitglied des Wiener Künstlerhauses. Im ersten Weltkrieg war er als Kriegsmaler an der Südfront tätig. Öffentliche Ehrungen fielen in die Jahre 1929 und 1946. Schusters Bilder fanden schon zu Lebzeiten unter privaten Sammlern zahlreiche Liebhaber und befinden sich heute in öffentlichen Sammlungen. 1953 verstarb der Künstler 82-jährig in Wien. 

Die Landschaft war Schusters bevorzugtes Sujet, in dem er sein malerisches Talent am besten entfalten konnte. Er arbeitete stets vor der Natur und wählte seine Blickwinkel  und Ausschnitte mit viel Gefühl. Die Sommermonate verbrachte der Künstler bevorzugt in Kärnten und Osttirol, deren Landschaften er in zahlreichen Werken festhielt.

Karl-Maria-Schuster
Blick auf Klosterneuburg 1926