fine art contemporary
Max-Weiler

Max Weiler - Biografie

1910 Absam bei Hall - 2001 Wien


Neben Oskar Kokoschka oder Friedensreich Hundertwasser zählt Max Weiler zu den großen, international anerkannten österreichischen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Schon als junger Maler und Mitglied der „katholischen Reformbewegung“ entwickelte er früh eine eigenständige „spiritualisierte“ Weltanschauung. Er studierte 1930 bis 1937 an der Wiener Akademie bei Karl Sterrer, wo er auch die monochrome und duftige Landschaftsmalerei altchinesischer Künstler der Sung-Dynastie entdeckte, die ihn ein Leben lang beschäftigte und begleitete.Nach dem Kriegsdienst führte er die damals sehr kontrovers diskutierten Wandmalereien in der Theresienkirche auf der Hungerburg (1946/47) sowie die des Innsbrucker Hauptbahnhofes (1954/55) aus. Nach einer großen Einzelausstellung im Landesmuseum Ferdinandeum (1950) setzte mit den Biennale-Teilnahmen des Künstlers in São Paulo (1955) und Venedig (1960) dessen internationale Anerkennung ein. 1961 wurde Max Weiler der Große Österreichische Staatspreis verliehen, von 1964 bis 1981 war er Professor für Malerei an der Wiener Akademie der bildenden Künste.

Retrospektiven seines Werkes fanden unter anderem im Kunstmuseum Bern, der Prager Nationalgalerie, dem Museum moderner Kunst in Mexico City, der Chinesischen Nationalgalerie in Peking sowie in regelmäßigen Abständen in Österreich statt, 1999 in einer groß angelegten Ausstellung des Wiener Künstlerhauses und der Wiener Akademie und zuletzt 2010 im Essl Museum in Klosterneuburg. Max Weiler wurde in den vergangenen Jahren mit angesehenen Preisen und hohen offiziellen Würdigungen wie dem Großen Silbernen Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet.

Max-Weiler
Wie Natur 1986
Max-Weiler
Umbrabaum (Baum im Hang) 1989
Max-Weiler
Pflanzengesellschaft 1989
Max-Weiler
Lichtung 1982
Max-Weiler
Silber, Gold, Purpur 1971
Max-Weiler
Ohne Titel 1983
Max-Weiler
Naturstück 1989
Max-Weiler
Farbig die Erde 1991
Max-Weiler
Farbig die Erde 1991
Max-Weiler
Im Frühling 1997
Max-Weiler
Frühlingswind 1997
Max-Weiler
Fantasie-Landschaft 1997
Max-Weiler
Abendtal 1998
Max-Weiler
Waldland 1998
Max-Weiler
Frühlingshimmel 1998
Max-Weiler
Herbst 1997
Max-Weiler
Ohne Titel 1989
Max-Weiler
Blume 1989